Historie und Erkennungsquote
Wer heute anfängt zu messen, misst ab heute. Damit lässt sich weder sagen, ob die Werbung im letzten Quartal funktioniert hat, noch wie viel das bisherige Tracking überhaupt erfasst hat.
Der Import holt beides nach.
Was passiert
Trackdolphin liest die Bestellungen aus deinem Shop-System, vergleicht sie mit dem, was das Tracking von sich aus gemeldet hat, und trägt die Lücken nach.
Das Ergebnis ist eine Zahl:
412 Bestellungen im Shop, 287 davon gemeldet — 125 fehlten, 14.900 € Umsatz ohne Zuordnung.
Einrichten
- Im Dashboard unter Historie die Zugangsdaten deines Shop-Systems hinterlegen. Leserechte genügen.
- Die Verbindung wird sofort geprüft — falsche Zugangsdaten fallen hier auf, nicht erst im nächtlichen Lauf.
- Import starten. Je nach Größe dauert er Minuten; du bekommst eine E-Mail, wenn er fertig ist.
Was gezählt wird und was nicht
Stornierte Bestellungen fließen nicht in die Quote. Eine stornierte Bestellung nicht gemeldet zu haben ist kein Verlust — sie als entgangenen Umsatz auszuweisen wäre eine geschönte Zahl. Sie werden trotzdem importiert, als Korrektur.
Zweimal importieren ist gefahrlos
Die event_id ist aus Shop und Bestellnummer abgeleitet. Ein zweiter Lauf
kostet Zeit, sonst nichts: Bereits erfasste Bestellungen fallen heraus, statt
doppelt zu zählen.
Nachgetragen werden nur die Lücken. Eine Bestellung, die das Tracking selbst gemeldet hat, bekommt kein zweites Event — sonst wäre der Umsatz im Dashboard doppelt so hoch wie in der Kasse.
Ohne Plugin: über das SDK
Für Systeme ohne fertige Anbindung:
import { backfill } from "@trackdolphin/sdk";
const result = await backfill(orders, {
shopId: "shop_meinshop_de_ab12cd",
transport, // dein Versandweg
batchSize: 200,
onProgress: (p) => console.log(`${p.done}/${p.total}`),
});E-Mail und Telefonnummer werden lokal gehasht. Mit dryRun: true rechnest du
alles durch, ohne etwas zu senden — die vorbereiteten Events kommen zur
Kontrolle zurück.
Im Dashboard läuft derselbe Import geführt ab, siehe Historie importieren.