Schnellstart JTL-Shop
1. Plugin installieren
Lade das Plugin im Dashboard unter Einrichtung herunter. Im Backend deines Shops: Plugins → Verfügbar → Upload, ZIP hochladen, dann in der Liste installieren.
Der Ordner im Paket heißt trackdolphin, bitte nicht umbenennen. JTL-Shop
leitet aus dem Ordnernamen den Namensraum ab, unter dem die Klassen geladen
werden.
2. Zwei Werte prüfen
Endpoint und Projekt-ID stecken bereits im heruntergeladenen Paket. Nachsehen kannst du sie unter Plugins → Trackdolphin → Einstellungen:
- Collector-Endpoint
- Shop-ID (die Projekt-ID aus dem Dashboard)
- Tracking aktiv auf „Ja“
3. Prüfen
Ruf eine Artikelseite auf. Der Eventzähler im Dashboard reagiert innerhalb
weniger Sekunden. Schließe danach eine Testbestellung ab; sie erscheint als
purchase mit Wert und Währung.
Was das Plugin misst
Serverseitig, aus der Bestellung selbst: purchase und refund bei
Storno. Der Kauf wird zweimal abgesichert: beim Bestellabschluss und beim
Statuswechsel aus JTL-Wawi, sobald „bezahlt“ erreicht ist. Der zweite Weg
fängt die Bestellungen, bei denen der Käufer nach PayPal oder Klarna nie auf
der Danke-Seite ankommt. Gezählt wird trotzdem nur einmal.
Im Browser, mit Daten aus dem Template statt aus dem Seitenquelltext: Seitenaufruf, Artikelansicht, Warenkorb, Kassenbeginn, In-den-Warenkorb, Entfernen und Zahlungsart.
Der eigene Messweg des Shops
Das Plugin legt im Shop die Route POST /td/collect an. Der Browser spricht
damit nur noch mit deinem Shop, dein Shop spricht mit Trackdolphin, gleiche
Domain, gleiches Zertifikat. Safari kann diesen Weg nicht als Drittanbieter
einstufen, und Werbeblocker finden keinen fremden Hostnamen. Fällt die Route
aus, etwa wegen eines vorgelagerten Schutzsystems, sendet das Skript direkt an
den Collector weiter, statt Ereignisse zu verlieren.
Einwilligung
Ist im Plugin „Besucher-Cookie erst nach Einwilligung setzen“ eingeschaltet,
erscheint das Cookie _td_vid im Consent Manager von JTL-Shop und wird
erst nach Zustimmung gesetzt. Ein externes Banner, das Consent Mode im
dataLayer setzt (ad_storage), wird ebenfalls gelesen.
Historienimport
Bestellungen von vor der Installation holt der Historienimport nach, ab Plugin-Version 0.2.0. Anders als bei WooCommerce und Shopware gibt es dafür nichts einzutragen: JTL-Shop hat keine Bestell-API, also liefert das Plugin die Historie selbst. Adresse und Schlüssel stecken schon im heruntergeladenen Paket.
Läuft im Shop noch eine ältere Fassung, lade das Plugin in der Einrichtung neu herunter und spiel das Update ein; die Einstellungen bleiben dabei erhalten.
Das Plugin gibt dabei keine Namen und Adressen heraus, nur Beträge, Positionen, Land und Status sowie die E-Mail als Hash. Genau daraus entsteht der Abgleich „so viele Bestellungen hat der Shop, so viele hat das Tracking gemeldet".