Schnellstart Shopify
1. Store verbinden
Im Dashboard unter Einrichtung trägst du die Adresse deines Stores ein
(deinshop.myshopify.com, zu finden in der Shopify-Verwaltung unter
Einstellungen → Domains) und klickst Mit Shopify verbinden.
Shopify zeigt dir, was die App darf, und fragt nach deiner Freigabe:
- Bestellungen lesen — für die Kauf- und Erstattungs-Webhooks
- Web Pixel schreiben und Kundenereignisse lesen — für das Pixel
Danach landest du wieder im Dashboard. Das war die Einrichtung: keine Werte abtippen, kein Plugin hochladen.
2. Was die App in deinem Store anlegt
Drei Webhooks. orders/paid meldet uns jeden bezahlten Kauf,
refunds/create jede Erstattung, app/uninstalled sagt uns, wenn du die App
entfernst. Sie gehen von Shopifys Server zu unserem — ohne den Browser, ohne
Adblocker, ohne abgebrochene Danke-Seite. Jede Zustellung ist signiert, und
Shopify wiederholt sie, falls wir einmal nicht erreichbar sind; doppelt
gezählt wird trotzdem nichts.
Ein Web Pixel. Es läuft in Shopifys Pixel-Sandbox und meldet Seitenaufrufe, Produktansichten, Warenkorb und Checkout-Schritte. Beim Abschluss des Checkouts schickt es den Kauf mit derselben Event-ID wie der Webhook — Meta und Google sehen also ein Ereignis, nicht zwei.
Ein App Proxy. Das Pixel sendet nicht an eine fremde Adresse, sondern an
https://deinshop.de/a/td/collect — also an deinen eigenen Store. Shopify
reicht die Anfrage signiert an uns weiter. Werbeblocker und Safari sehen nur
den Shop; für den Besucher gibt es keinen fremden Hostnamen, den man sperren
könnte.
Alles drei siehst du im Dashboard unter Einstellungen → Shopify-App. Dort trennst du die Verbindung auch wieder; die App baut Webhooks und Pixel dann selbst ab.
3. Prüfen, ob etwas ankommt
Ruf eine Produktseite in deinem Store auf. Unter Einrichtung springt der Eventzähler in wenigen Sekunden an. Der erste Kauf erscheint, sobald eine Bestellung als bezahlt gilt — bei Testbestellungen mit dem Bogus Gateway sofort.
Einwilligung: Shopifys Consent-Banner
Shopify bringt ein eigenes Einwilligungs-Banner mit (Einstellungen → Kundendatenschutz). Das Web Pixel hält sich daran: Es fragt Shopifys Customer Privacy API und meldet Ereignisse erst, wenn der Besucher Analyse bzw. Marketing zugestimmt hat — je nachdem, was du im Banner abfragst. Du brauchst dafür kein zusätzliches Consent-Tool und keine eigene Konfiguration bei uns.
Die Webhooks betrifft das nicht: Der Kauf ist ein Vertrag, kein Tracking, und wird immer gemeldet. Was die Werbeplattformen davon bekommen, regelst du wie gewohnt unter Einstellungen → Consent & Datenschutz.
Was wir speichern
Aus den Webhooks übernehmen wir Bestellwert, Währung, Artikel und die Kundennummer — E-Mail und Telefonnummer nur als SHA-256-Hash, genau so, wie Meta und Google sie fürs Matching erwarten. Klartext-Adressen verlassen Shopify nicht. Löschanfragen von Kunden und die Löschung nach einer Deinstallation verarbeiten wir über Shopifys Pflicht-Webhooks automatisch.
Historie importieren
Historie importieren holt deine bisherigen Bestellungen über die Admin-API nach — mit derselben Verbindung, ohne weitere Zugangsdaten. Das zeigt dir in Zahlen, wie viel dein bisheriges Tracking übersehen hat.
Grenzen — Stand heute
- Nicht im App Store. Installation über den Link aus dem Dashboard. Für eine Veröffentlichung im Store verlangt Shopify eine Abrechnung über Shopify Billing; die kommt später, an der Funktion ändert das nichts.
- Bestellhistorie: Shopify gibt Apps standardmäßig die Bestellungen der
letzten 60 Tage. Für einen längeren Import muss Shopify die Berechtigung
read_all_ordersfür unsere App freischalten — wir bauen das, sobald wir sie haben. - Ein Store, ein Shop. Jeder Store gehört zu genau einem Trackdolphin-Shop. Verbindest du ihn für einen zweiten, wandert die Verbindung dorthin.
- Headless-Storefronts (Hydrogen, eigene Frontends) bekommen kein Web Pixel von Shopify — dort nutzt du unser SDK; die Webhooks funktionieren trotzdem.